Texte über Wilfried Kirschl      

Wilfried Kirschl im Café Central Innsbruck (Foto © Peter Bloch)

 

Walter Methlagl: Essay über Wilfried Kirschl. (1980)

 

"Die architektonischen und landschaftlichen Bildelemente, die zueinander gestellten Körper und Flächen, die Ein- und Ausblicke, Mauern, Fensternischen, Winkel und Stufen, und vor allem der in transparenter Farbigkeit tönende Himmel, empfangen ihre stille Leuchtkraft, ihre Raumform vom Licht und der Atmosphäre, in die sie eingehüllt und durch die sie zugleich entmaterialisiert und verfremdet sind. Das Licht scheint in sie eingesickert zu sein, sich gleichsam in ihnen eingenistet zu haben. Es scheint sich diese Kuben und Kuppeln zu Resonanzkörpern gemacht zu haben, analog der paradoxen Vorstellung des Adolf Loos, dass die Akustik eines Konzertsaales durch die Einwirkung der Musik sich verändere."

 

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Walter Methlagl. Essay über Wilfried Kir
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Carl Kraus: Zu den Stilleben von Wilfried Kirschl. (2005)

 

"Architekturbild, Landschaft und Stillleben besitzen im Schaffen von Wilfried Kirschl keine scharfen Trennlinien. Sein Interesse für klar definierte Formen im Wechselspiel von Licht und Schatten erscheint gleichsam nur von verschiedenen äußeren Impulsen aktiviert. Auch die Landschaften  entstehen nicht in der freien Natur, sondern im Atelier, aus Erinnerungsstücken das Bild bauend, bis es der inneren Grammatik entspricht. So wachsen unter der Hand des Malers jene lichterfüllten „Harmonien parallel zur Natur“, die bereits auf den ersten Blick als etwas Unverwechselbares, Eigenes ersichtlich sind." 

 

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Carl Kraus. Zu den Stilleben von Wilfrie
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Volkmar Hauser: Der Maler und das Licht. Atelierbesuche bei Wilfried Kirschl. (1990)

 

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Susanna Goldberg: Spielfeld der Verschlüsselung. Die Stilleben von Wilfried Kirschl. (1993)

 

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